Gartenberegnung

 

Wie sind die rechtlichen Rahmenbedingungen?

Eine Benutzung des Grundwassers ist in den Wasserhaushaltsgesetzen (WHG) der Länder geregelt. Die Wasserhaushaltsgesetze von NRW und Niedersachsen unterscheiden sich.
Grundsätzlich gilt, dass auch die private Nutzung des Grundwassers anzeigepflichtig ist. Bitte beachten Sie, dass in Niedersachsen eine Anzeige mit Lageplan notwendig und zudem eine 4 Wochen Frist einzuhalten ist.

Wieviel Wasser brauche ich üblicherweise für die Gartenberegnung und in welcher Qualität?

Zum Vergleich: ein Trinkwasseranschluss liefert üblicherweise 1,5 – 3 m³ / h kostbares Trinkwasser bei ca. 3 – 4 bar Druck. Dies ist eine für die Gartenberegnung ausreichende Fördermenge, an der sie sich orientieren können. Mit dieser Menge können Sie bequem 1 – 2 Rasensprenger betreiben.
Für die Gartenberegnung hat Grundwasser hat in der Regel eine ausreichend gute Qualität. Ein zu hoher Nitrat- oder Eisengehalt bringt Probleme mit sich. Zuviel Eisen lässt die Beregnungsflächen bräunlich verfärben und kann die Beregnungsanlage verockern lassen.

Wie ergiebig ist mein Grundwasservorkommen?

Das ist die große Frage! Auch wir können nicht in den Boden hineinschauen, aber wir können folgende Quellen zu Rate ziehen:

  • Umfangreiche Kartendaten und Bohrprofile
  • Unsere langjährigen Bohrerfahrungen aus den Bereichen Brunnenbau, Erdwärme und Altbergbau
  • Die Kundenerfahrungen mit eigenen und/oder nachbarschaftlichen Brunnen

Trotz dieser systematischen Herangehensweise bleibt am Ende immer eine Unschärfe, weshalb wir auch nicht für die Wassermenge und Wasserqualität garantieren können. Bitte fragen Sie nach der Möglichkeit von Probebohrungen.

Welcher Brunnen ist der passende?

Wir bieten folgende Bohrverfahren und Ausbauarten an:

  • Filter Ausbau im Spülverfahren (kostengünstigste Variante für homogene Lockergesteine)
  • Filter Ausbau im Spülbohrverfahren (kostengünstige Variante für heterogene Lockergesteine)
  • Filterrohr Ausbau im Spülbohrverfahren (hochwertige Variante für Locker- und Festgestein)
  • Sperrrohr Ausbau im Spülbohrverfahren (kostengünstige, allerdings nicht normgerechte Variante für tiefe Brunnen im Festgestein)

Spülen

Viele Böden in der Umgebung von Rheine sind so beschaffen, dass mit Hilfe von Wasserkraft das Erdreich bis zur wasserführenden Schicht durchstoßen werden kann. Hier wird dann in PE-Rohr mit einem Filter eingebtut. Der Grundwasserspiegel darf allerdings nicht tiefer als sieben Meter liegen, da sonst die Kraft der Pumpe nicht ausreicht, um das Wasser nach oben zu befördern.

Gerne helfen wir Ihnen bei der Planung Ihrer Brunnenanlage. Unser Bestreben ist es aus jeder Brunnenanlage das optimal zu fördern. Durch sorgfältiger Planung und geschulten Personal sollte Ihrem Brunnen nichts mehr im Wege stehen.
 
 
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